Kachelofen Heizung Heizen mit Holz

Heizen mit Holz

Holz - der perfekte Brennstoff

Aufgrund gestiegener Preise für fossile Energieträger ist zu beobachten, dass ein grundsätzliches Umdenken hin zu erneuerbaren Energien stattfindet. Auch private Haushalte steigen aus ökonomischen sowie ökologischen Gründen immer häufiger auf Heizsysteme, die auf Holz basieren, um. Der nachwachsende Rohstoff Holz überzeugt durch zwei wesentliche Vorteile: Begrenzte Energieressourcen werden geschont und die Luft wird nicht durch zusätzliche CO2-Emissionen belastet.

Bei der Verbrennung gibt Holz nämlich nur so viel Kohlendioxid ab, wie es für sein Wachstum benötigt hat und wie es auch beim natürlichen Verrotten oder Verfaulen wieder freigeben würde. Und diese CO2-Emissionen werden wiederum von den Bäumen aus der Luft aufgenommen, um neues Holz zu erzeugen. Ein idealer Kreislauf! Bei der Verbrennung werden weder Schwefel noch Schwermetalle freigesetzt. Und nach der Verbrennung lässt sich die Asche schließlich als umweltfreundlicher Dünger im Garten verwenden.

Versorgungssicherheit beim Heizungskauf

Leider haben scheinbar noch immer viel zu wenige Menschen erkannt, wie wertvoll der heimische Rohstoff Holz ist. Dieses Informationsdefizit bestätigt eine der jüngsten Umfragen des market-Institutes, in der nach den Zukunftsängsten der Österreicher angesichts der Weltwirtschaftskrise gefragt worden war. Demnach machen sich mehr als die Hälfte, nämlich 56%, Sorgen darüber, ob es demnächst noch genügend Energie gibt.

Dabei haben wir wirklich genug Rohstoffe! Sie wachsen vor unserer Haustüre - denn Österreich gehört zu den wald- reichsten Ländern Europas. Es sind ungeheuerliche Zahlen, die herauskommen, wenn man den österreichischen Holzvorrat näher betrachtet. Unser Bundesgebiet umfasst eine Fläche von 8.390.000 Hektar, wovon rund 47% - genau 3.924.000 Hektar - bewaldet sind. Das heißt, wir haben fast eine Milliarde Festmeter Holz. Und jährlich kommen rund 30 Millionen Festmeter dazu! Davon werden aber nur ca. 20 Millionen Festmeter geschlagen. Das wiederum bedeutet, dass die Waldfläche jährlich um 7.700 Hektar zunimmt - das ist die Fläche von fast 11.000 Fußballfeldern!

Von den geschlagenen 21,8 Millionen Festmetern (2008) betrug der Anteil des Sägerundholzes 60,4 Prozent, jener des Industrieholzes 16,6 Prozent. 23 Prozent des Einschlages wurde energetisch genutzt. Womit wir beim Kachelofen wären und bei den Endverbrauchern, denen mit obigen Zahlen leicht ihre Energierohstoffängste genommen werden könnten.

Als Entscheidungshilfe für unschlüssige Interessenten vielleicht noch folgende Information: Ein Liter Heizöl kann durch weniger als drei Kilo Holz ersetzt werden. Fazit: Mit einem Kachelofen leben Sie unabhängig, umweltbewusst und krisensicher!

Quellen:
Keramisch Rundschau 3/2009
forst.lebensministerium.at


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